© 2017 Felix Huber

Die Frau vom Meer

Bühnenbild
Neue Studiobühne, 2017
Regie: Maria Sendlhofer
Ellida lebt mit ihrem Mann Wangel und dessen Tochter aus erster Ehe in einer Kleinstadtam Ufer eines Fjords. Immer mehr entzieht sie sich dem gemeinsamen Familienleben, in welchem sie längst nicht mehr ihrer zugeschriebenen Rolle als Mutter und Ehefrau nachkommt. Auf der Suche nach einem alternativen Selbstentwurf, jenseits gesellschaftlich akzeptierter Normen, wird das Meer zum Möglichkeitsraum ihrer Entfaltung.
Doch Wangel kann nicht loslassen. Er hält an ihr fest. Sie soll bleiben. Ellida kämpft um Wort, möchte verstanden werden, kämpft darum, erst mal selbst zu verstehen. Wenn sie auch daran scheitert Wangel ihr Bedürfnis begreiflich zu machen, nähert sie sich in diesem Prozess dennoch ihrem utopischen Selbst.
Pressestimmen
„DIE FRAU VOM MEER, die am Max-Reinhardt-Seminar als gelungene Diplominszenierung zu sehen war … verzichtet auf ein Wasserbecken, ihr Meer ist aus Daunenfedern gefertigt. Bei jedem Schritt sinken die Figuren in weiche Matratzen ein.“
– Eva Walisch, Der Standard
„Henrik Ibsens „Die Frau vom Meer“ ist eine mutige Wahl für den eigenen Theaterregieabschluss. … Einfach zu Lesen, zu Inszenieren aber nicht. … Dass dies mit Bravour gelingen kann, hatte ich nicht erwartet. … Eine gelungene tragikomische Aufführung, die vor allem durch ihre minimalistische, aber wirkungsvolle Bühnenästhetik, besticht. “
– Clara Gallistl, Neue Wiener

(c) Andrea Klem

(c) Andrea Klem

(c) privat

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