© 2020 Felix Huber

L’enfant et les sortilèges

Bühnen- und Kostümbild
Schlosstheater Schönbrunn, 2020
Musik: Maurice Ravel
Libretto: Sidonie-Gabrielle Colette
Regie: Taro Morikawa
Musikalische Leitung: Anton Brezinka
In dem Stück (deutsch „Das Kind und der Zauberspuk“) geht es um ein Kind (Rosamond Thomas), das seine Mutter (Althea Wetter) tief verletzt und sich nicht entschuldigt. Gleich darauf fällt es in einen Traum, in dem facettenreiche Charaktere nacheinander auftauchen und wieder verschwinden. Sie haben allesamt dasselbe Problem: Sie wurden auf verschiedenste Art und Weise vom Kind malträtiert.
Die Sofas (Helene Feldbauer, Viktor Ryden) wurden beschmutzt, die Uhr (Alexander Aigner) und die Teekanne (Maximilian Müller) zerstört, das Feuer (Catalina Paz) erstickt, der Baum (Nikola Jevtic) zerkratzt und die Fledermaus (Petra Radulivic) getötet.
Sie alle beschweren sich beim Kind, sodass es allmählich lernt, Schuldgefühle zuzulassen.
Zum Schluss sehnt es sich nach der Mutter und die Fantasiefiguren helfen ihm, den Weg zur ihr zurückzufinden.

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